Eine Verfassung für die Erde
Wer schützt unsere Zukunft – wenn nicht wir? Ein Manifest gegen das Vergessen und für radikale Verantwortung.
Die ökologische Katastrophe unserer Zeit sind nicht nur technische Probleme, sondern Ausdruck eines gestörten Verhältnisses zwischen Mensch und Biosphäre.
Die Idee einer „Verfassung für die Erde“ setzt hier an: Sie begreift die Erde als verletzliche, aber eigenständige Instanz, die rechtlich und politisch eine Stimme erhalten muss.
In meinem Buch „Eine Verfassung für die Erde“ (oekom Verlag, 2022) entwickle ich gemeinsam mit wissenschaftlichen, künstlerischen und zivilgesellschaftlichen Perspektiven die Vision einer Erdverfassung.
Das Buch verbindet essayistische Texte, Bilder und Modelle und versteht sich als Einladung, unsere Institutionen und unser Handeln radikal vom Schutz der Biosphäre her zu denken.
Das Buch ist leider vergriffen, Neuauflage in Bearbeitung.
Die englische und französische Übersetzung sind im Buchhandel erhältlich.

Kunst als Labor für die Erdverfassung
Viele meiner Kunstprojekte sind direkte Versuchsflächen dieser Idee: Räume, in denen Menschen anders mit Landschaft, Licht, Klang, Körper und Gemeinschaft in Kontakt kommen.
Installationen, Kunst-am-Bau und Interventionen werden zu temporären Artikeln einer Erdverfassung – erlebbar, bevor sie juristisch formuliert sind.
